Umfahrung Watwill

Lehnenbrücken Brendi Nord und Süd

Ab dem Kreisel Brendi folgt die Umfahrungsstrasse etwa in mittlerer Hanglage der Topographie in Richtung Würzen. Die Strasse überwindet die Hanglage und den Brendi-Rietbach mit der 150 Meter langen Lehnenbrücke Brendi Nord. Die Brücke wird wo möglich mit der Rückwand direkt auf den Fels fundiert oder mit Pfählen auf den Fels abgestellt.
 
Das Bauwerk wird ohne Lager und Fahrbahnübergänge ausgeführt. Auf der Talseite der Lehnenbrücke wird für den Lärmschutz eine hohe Brüstung erstellt.
 
Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt mit einer vorgängig erstellten, parallel zur Brücke verlaufenden Baupiste, die ebenfalls die Baustelle Lehnenbrücke Brendi Süd erschliesst.
 
Nach einem kleinen Zwischenstück Trassee folgt die 120 Meter lange Lehnenbrücke Brendi Süd. Diese wird wie die Lehnenbrücke Brendi Nord ohne Lager und Fahrbahnübergänge ausgeführt sowie auf Pfähle fundiert.
 
Sowohl während der Bauzeit als auch im Endzustand wird das anfallende Hangwasser durch die Baustelle respektive unter den Lehnenbrücken durchgeleitet, um den Zufluss des Wassers in das Flachmoor von nationaler Bedeutung aufrechtzuerhalten.
 
Das Strassenabwasser der Lehnenbrücken und des nachfolgenden Trasseestücks wird gefasst und über das etwa in der Mitte der Lehnenbrücke Nord gelegene Ölrückhaltebecken (ÖRB) in den Brendibach eingeleitet.
 

Projektleiter: TBA SG, Ruedi Vögeli
Oberbauleiter: TBA SG, Oliver Bettschen
Projektverfasser / Chefbauleitung: IG W2, Schällibaum AG / Wälli Ingenieure AG
Unternehmer: ARGE Toneatti JOBI

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